Über uns

why, how, what.

why: Klimaschutz ist handelbar und profitabel!

how: Über den Verkauf von NFT-CO2 Zertifikaten finanzieren wir weltweit Klimaschutzprojekte, die CO2 dauerhaft aus der Atmosphäre entfernen. Da NFTs handelbar sind können Käufer auch von steigenden CO2-Zertifikatepreisen partizipieren und sogar Geld mit dem Klimaschutz verdienen. Mit der Sicherheit der NFTs können wir gewährleisten, dass die Zertifikate einzigartig sind und ein Mehrfachverkauf ausgeschlossen wird.

what: Durch die Herausgabe von CO2-Zertifikaten im NFT Format schaffen wir handelbare CO2-Werte.

 

Wie funktionieren unsere Klimaschutzprojekte mit Pflanzenkohle?

Pflanzenkläranlagen mit angeschlossener Biomasseproduktion zeichnen sich auf vielen Ebenen durch positive CO2-Effekte aus:

  1. Die Pflanzen nehmen CO2 aus der Luft auf, insbesondere wenn die Anlage mit der Produktion von nachwachsenden Rohstoffen gekoppelt wird. Die Kläranlage wirkt also als Kohlenstoffsenke. Dieser Mechanismus wird so gestaltet, dass er durch eine CDM-Methode auch berechnet und zertifiziert werden kann.
  2. Diese Technologie verbraucht im Vergleich mit anderen Herangehensweisen in der Regel keine Energie => keine CO2-Produktion! Sollte in Ausnahmefällen ein geringer Strombedarf bestehen, so kann dieser durch eine Photovoltaikanlage mit einem einfachen Stromspeicher CO2-neutral gedeckt werden.
  3. Pflanzenkläranalagen bauen aerob ab, nicht anaerob, dadurch wird das Entstehen von Methan weitgehend vermieden.
  4. Die geerntete Biomasse (z.B. Bambus) wird deponiert (Tagebaurenaturierung etc.) oder alternativ als Baumaterial verwendet, somit dem Kohlenstoffkreislauf entzogen und dient damit langfristig als Kohlenstoffsenke.
  5. Es handelt sich bei diesem Ansatz auch um eine Emissionsvermeidungsstrategie, da CO2-emittierende Prozesse (= herkömmliche Kläranlage) durch CO2-aufnehmende ersetzt werden. 

Der Ansatz wird im Vergleich zu herkömmlicher Abwasserreinigung die Gesamtmenge der vermeidbaren Treibhausgase erhöhen.

Die Produktion einer Tonne Bambus-Biomasse entfernt etwa 1,8 Tonnen CO2 aus der Atmosphäre.

Dafür wird etwa 1 m³ gereinigtes Abwasser benötigt (Wasser ist nicht der begrenzende Faktor) für die Biomasseproduktion, das überschüssige gereinigte Wasser wird abgeleitet. Entscheidend ist die zur Verfügung stehende Fläche. Die Wachstumsdauer eines einzelnen Bambusstammes bis zur Erntereife beträgt – je nach Standort – im Mittel 6 Monate. Der Ertrag ist mit 21,6 Tonnen Trockenmasse oder 10,8 Tonnen Kohlenstoff pro Jahr und Hektar zu kalkulieren, entsprechend etwa 3,6 Kilo Kohlendioxid / Quadratmeter aus der Atmosphäre pro Jahr.

Eine Bambusplantage mit einer Fläche von einem Hektar würde somit jährlich etwa 36 Tonnen CO2 entfernen.

Die in unseren Projekten vorgesehene Abwasserreinigungstechnik kommt im Idealfall ohne Energiebedarf aus.

Im Gegenzug muss für die herkömmliche Reinigung (z.B. Belebtschlammverfahren) von einem jährlichen spezifischen Energiebedarf von ca. 750 kWh/m³ Abwasserreinigungskapazität ausgegangen werden.

Bei einer Anlagengröße von 100 m³/Tag ergibt sich so eine (theoretische) Energieeinsparung von 75.000 kWh pro Jahr, entsprechend ca. 40 Tonnen CO2.Schaubild CO2 Kompensation